Regional einkaufen auf dem Steidle Hof

Steidles Blog #11 – Arbeit, Familie und Ferienzeit

| 01.09.2021 Steidles Blog #11 - Arbeit, Familie und Ferienzeit

Hallo ihr Lieben,

und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Blogs. Eigentlich wären wir heute mit unserer Vorstellungsrunde bei Nicole angekommen – aber da sie Urlaub hatte und wir sie nicht gleich mit einem Fragebogen überfallen wollten, haben wir uns für diese Ausgabe etwas anderes einfallen lassen. Ein Zwischenblog sozusagen. 

Eine Bekannte von mir wurde kürzlich Mutter. Sie ist selbständig, ihr Lebenspartner ebenfalls und sie postet momentan ständig, wie sie denn Job, Sport, Baby, Freizeit und Familie unter einen Hut bekommt, samt Zeitplänen, Bildern vom um halb-fünf-aufstehen, etc. Anfangs fand ich das interessant, dann hab ich mir gedacht: ja mein Gott, das hat man irgendwann so entschieden und andere machen „ihr Ding“ ja auch ohne viel Aufhebens darum. Wir zum Beispiel – grins. Aber die Sache meiner Bekannten hat mich doch auch zum Nachdenken gebracht. Viele von euch, Bekannte oder auch Mitarbeiter fragen uns oft: wie macht ihr das bloß alles? … ich lache immer und sage: „weiß ich selber nicht!“ 

Ich bin dann, nach einigem Überlegen, zu dem Schluss gekommen, dass Thorsten und ich zum einen schon eine etwas „andere“ Grundmentalität an den Tag legen. Das andere ist, Situationen sind bei uns halt oft dann „einfach so“ und lassen sich nicht ändern. Ich lag, die kleine Linda, die gerade zur Welt gekommen war auf dem Bauch, im Krankenhaus und hab mich um die Förderung für unser Projekt gekümmert. Als sie gerade vier Wochen alt war, war sie Hauptakteurin, als wir zusammen den Bauantrag für den „Steidlehof“ im Landratsamt abgegeben haben. Von da an war sie natürlich bei allen Tätigkeiten und Aktionen dabei. Noch krasser war es dann bei unserer zweiten Tochter, Klara. Unsere Baustelle starteten wir am 1. Juli 19 mit dem Abriss des Stadels. Zwei Tage später wurde sie geboren und war von da an unser „Baustellen-Baby“. Es war halt so. Sie war überall dabei, vom Bodenplatten betonieren, zum Mauern aufstellen bis hin zum Einzug und zur Eröffnung. In der ganzen Zeit hat sich bei uns ein Satz manifestiert: „ es wird schon irgendwie gehen“ – und es ging auch immer irgendwie. Im Gegensatz zu meiner Bekannten läuft bei uns alles ohne (konkrete) Zeitpläne und da wir, Thorsten und ich, beide auf dem Hof sind, klappen meistens … naja, ok, oft … auch Absprachen.

Dass es nicht einfach werden wird, war uns klar. Aber wie sagt Thorsten immer: „Einfach ist langweilig!“ – und zum zweiten Mal gebe ich ihm öffentlich Recht! 😉

Nun also zu unserem Zwischenblog: ich erzähle euch heute einfach ein bisschen über uns. Über uns als Familie, als Familienbetrieb – wo Alltag, Geschäft, Familie und Freizeit irgendwie alles eins ist. Ich gebe euch einen kleinen Einblick 🙂

Viel Spaß

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Der Plan war ein anderer. Heiraten, Kind bekommen, dann durchstarten. Heiraten hat planmäßig geklappt, Linda hat dann doch auf sich warten lassen und so kam es, dass wir alles auf einmal stemmen mussten. Durch Verzögerungen bei der Umsetzung unserer Pläne kam Klara mitten im Baubeginn zur Welt. Aber das alles ging – vielleicht, weil wir es einfach so angenommen haben. Und bis dann letztendlich die Eröffnung des Ladens anstand, hatten wir auch nicht das Gefühl, dass etwas oder jemand zu kurz kommt. Wir kamen beide weiterhin einfach unseren Aufgaben nach, mit dem Unterschied, dass halt bei mir (= Anita) fast immer beide Mädels dabei waren – manchmal dauerte es etwas länger, manchmal musste man unterbrechen, manchmal verschieben. Nervös wurden wir – oder sagen wir, eher ich – erst, als der Termin für die Eröffnung stand! Gut, Linda ging inzwischen in die Krippe, aber Klara war ja gerade mal ein Jahr alt und braucht doch die Mama. Da hat mein Kopf manchmal schon geschwirrt, wie wir das alles gestalten können und ich hatte echt Angst. Natürlich, Thorstens Eltern leben auf dem Hof, Anton hilft uns ganz viel bei der Arbeit auf Feld und Hof und beide kümmern sich selbstverständlich um die kleinen Damen – aber als Mama hat man dann doch ein schlechtes Gewissen, wenn man die Zwerge „so oft“ abgibt. Das erste Jahr war manchmal schon etwas chaotisch – ABER: es ging! Und wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sich irgendwann eine gewisse Routine einstellt?! Mein Ziel war es immer, alles an Vorbereitungen für den Laden in der Zeit zu schaffen, in der die Mädels im Kindergarten sind. Na gut – das war der Plan 🙂 es kam sooo oft etwas dazwischen, nicht selten mussten wir improvisieren, Nachtschichten einlegen oder ganz früh aufstehen (weil die Kinder abends nicht eingeschlafen sind und die Nachtschicht nicht möglich war, ha ha :-)). Natürlich wuchs auch unser Sortiment – die Frischkäse wollen zubereitet werden, das Fleisch muss mariniert werden, Salate müssen produziert werden – kostet alles viel Zeit, viel mehr Zeit, als die Kinder in der Kita verbringen. Aber die Zeit an den Nachmittagen mit meinen Mäusen wollte ich mir auch nicht nehmen lassen. Die Idee war, dass es irgendwann einfacher wird. Corona, mit Lock-down und allen Begleiterscheinungen, kam dann auch noch. Natürlich, das hat alle von uns vor krasse Herausforderungen gestellt! Irgendwie hat uns da das Leben aber auch mit glücklichen Zufällen geholfen! Zum Beispiel war Thorsten zum „Wahlhelfer“ einberufen – was hat er geschimpft! 🙂  Aber wäre er dort nicht gewesen, hätten wir unsere Nicole nicht gefunden, die uns vom ersten Tag an im Laden unterstützt und auch oft den Rücken freihält. Dann hat eine Bekannte in den sozialen Medien gepostet, dass ihre Tochter gerne in den Sommerferien für eine Familie die Kinderbetreuung unterstützen würde. Wir haben sie eingeladen – Linda war restlos begeistert, Klara war ja noch zu klein. Das Mädel hat fast den ganzen Sommer im Eröffnungsjahr mit unseren beiden Kindern verbracht und uns damit sooooo verdammt viel geholfen.

Sicher, das ist für den ein oder anderen von euch bestimmt nicht die optimale Lösung – aber wir hatten zu der Zeit ja keinerlei Ahnung, was im Laden auf uns zukommt, die Kinder wollten gefördert und gefordert werden und wir mussten halt trotz Kindergarten-Schließzeit alles schaffen. Wir waren so dankbar, die Kinder lieben die Zeit mit dem Mädchen und bis heute unterstützt sie uns ab und an. Außerdem hat sich auch ein hervorragendes Team um uns herum entwickelt, das mit seiner Mitarbeit natürlich bewirkt, dass mir doch mal die ein oder andere Stunde fürs Büro bleibt, während der Laden geöffnet ist (läuft auch ohne die Chefin, grins). Und dann ist da noch meine Mama, die es fast immer möglich macht, aus dem Fichtelgebirge anzureisen, um uns zu unterstützen – sei es bei der Kinderbetreuung, beim Eier sortieren, einkochen oder was auch immer! Zu guter Letzt hatten und haben wir auch noch Handwerker, die tatsächlich mitdenken und nach denen wir recht wenig gucken mussten … Krass, oder?Das erste Jahr war trotz aller glücklichen Zufälle und zuverlässigen Helfern ganz schön fordernd. Oft standen unsere Kinder schon hinten an. Und wie war es diesen Sommer? Nach über einem Jahr Hofladen?  Haben wir es besser gemacht?

Kindergarten-Schließzeit: 3 Wochen! Ok, und wir haben es genossen! Wir haben mit unseren Kindern leider keinen Urlaub im eigentlichen Sinne machen können, aber wir haben doch alles daran gesetzt, möglichst viel Zeit mit den Mäusen zu verbringen. Montag und Dienstag haben wir komplett für Linda und Klara eingeplant, Mittwoch konnte der Papa die Mädels bespaßen, während ich den Laden vorbereitet habe – der hatte nämlich in seinem „echten“ Job Urlaub. Donnerstag und Freitag war dann unsere Lea da, das „Kindermädchen“ (nennt man das noch so??). Wir waren einmal im Legoland, und dann haben wir auch noch einen echt schönen Ausflug an den Altmühlsee unternommen. Leider war das Wetter in den Ferien eher miserabel und kalt, somit waren wir doch auch viel zu Hause. Wenn wir dann fort wollten, haben wir (Inzidenz!) oft keinen Termin zum Testen bekommen 🙁 somit fiel dann doch einiges Geplantes aus. Aber zu Hause ist es ja auch schön – wir waren im Pool, an der Egau, im Garten, haben einen Kino-Abend gemacht, Eierkartons mit Farben angemalt und sooo viel mehr. Fünf Tage waren die Kinder dann bei Oma Moni im Fichtelgebirge – ach, ich hab es als Kind auch geliebt, die Ferien bei meiner Oma Betty zu verbringen – später, als junge Erwachsene, hatte ich sogar mit der Oma zusammen gewohnt! Aufregend war das – für unsere Mädels auch 🙂 am Tag der Abreise haben sie es kaum ausgehalten, bis wir nach dem Mittagessen endlich los kamen.. und jetzt lasse ich einfach Bilder sprechen 🙂

Also wie wir alles woppen, kann ich euch nicht genau erklären?! Aber so wie es ist, so ist es eigentlich recht schön 🙂 Wenn der Chef (Thorsten) nun noch meinen Wellness-Urlaub genehmigt, ist es noch schöner 🙂

Habt einen schönen Altweiber-Sommer und im nächsten Blog stellen wir euch unsere Nicole Sing vor! Bis dahin – gute Zeit!

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Steidles Blog #10 – wir stellen vor Anita Steidle

| 02.08.2021 Steidles Blog #10 - wir stellen vor Anita Steidle

Hallo ihr Lieben,

so, nun geht es also ans Eingemachte. Heute darf ich mich selber vorstellen — na klasse, das nenne ich mal eine richtige Herausforderung. Hätte mir vor 1o Jahren jemand (oder mein Mann) erzählt, dass ich hier in Zöschlingsweiler sitzen und mich selbst in einem „Hofladen-Blog“ vorstellen werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Das war definitiv eher nicht mein Lebensplan – ich habe zwar mal, so mit 5 oder 6, mit dem Gedanken gespielt, Bäuerin zu werden – dieser Gedanke hat sich aber spätestens beim Übertritt auf die Realschule in Luft aufgelöst 🙂 Aber wie sagt man so schön: back to the roots. Jedenfalls kann ich sagen, dass die Wirrungen in meinem Leben, seit ich der landwirtschaftlichen Branche angehöre, einer ruhigen Beständigkeit gewichen sind (oder ist Thorsten daran schuld?) – was jedoch nicht heißt, dass es langweilig ist. Im Gegenteil. 

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Inzwischen kennen mich, so vermute ich einfach, doch so einige hier vor Ort. Aber auch ich möchte euch natürlich einen kleinen Einblick geben, wer ich denn war, bin und vielleicht werde. Also, mein Name ist Anita, ich werde bald 39 Jahre alt sein und bin im wunderschönen Fichtelgebirge geboren und aufgewachsen. Meine Eltern hatten einen kleinen Bauernhof in einem Dorf mit, ich glaub, 8 Häusern. Um die 40 Personen haben da gelebt und ich habe es oft verflucht – heute liebe ich es 🙂 Als Kind habe ich es geliebt, auf dem Bauernhof mitzuhelfen – ich war immer fleißig dabei im Stall, auf der Wiese oder auf dem Feld. In der Schule war ich nie die Schlechteste und so absolvierte ich nach der Realschule noch die FOS – beides im Bereich Sozialwesen. Ich habe aber schon während dieser Zeit gemerkt, dass mich Naturwissenschaften mehr interessieren, als die Pflege von Menschen (so schlimm das auch klingen mag) und weil ich viel trainiert habe als junger Mensch, haben mich vor allem Biologie, Chemie und Ernährungswissenschaften angesprochen. Das Studium im Bereich „Biotechnologie“ sollte nicht sein – somit jobbte ich mich ein gutes Jahr durchs Leben, bevor ich in Triesdorf als „Pionier“ den Studiengang „Ernährung und Versorgungsmanagement“ durchgezogen habe. Triesdorf war ein Einschnitt 🙂 Wer als junger Mensch studieren geht, stellt sich wohl was anderes vor, grins…Triesdorf war, zu der Zeit, Leben auf einem großen Bauernhof – aber ich glaub, bessere Parties und WGs als dort, gibt es nicht – was war das eine tolle Zeit!!! Nicht umsonst gilt Triesdorf unter den „Bauern“ als der Heiratsmarkt schlechthin und auch Thorsten und ich haben uns beim Studieren dort kennen- noch nicht lieben – gelernt. Wobei wir dort schon immer geflachst haben, dass wir einander heiraten, sollten wir bis zu meinem 30. Geburtstag niemanden haben, lach -was natürlich, über 10 Jahre später, nicht der Grund für unsere Heirat war – wir mögen uns schon tatsächlich recht gerne 🙂 Aber nach dem Studium ging es für mich erst einmal zurück ins Fichtelgebirge, dort habe ich meinen ersten Job bei einem Fleisch- und Wurstwaren-Hersteller gestartet – zunächst als Projektleitung Qualität und später hatte ich die Abteilung „Convenience“ unter mir. An diese Zeit denke ich sehr gerne zurück, auch wenn das Ende nicht so toll war. Ich war dann kurz in Ansbach und produzierte Bifi Roll und Carazza, aber das war so gar nicht meine Welt. Ich wusste nicht so recht weiter und wechselte dann in die Versicherungsbranche. Auch das eine supertolle Zeit und ich habe so verdammt viel gelernt, was mir heute hilft. Die Ausbildung hat mich eigentlich auch mit Thorsten zusammen gebracht, denn wir haben uns 2010 wieder getroffen, weil ich einen Kollegen hier in der Ecke besucht hatte. Wir haben ausgemacht, wenn ich meine Prüfung zur Versicherungsfachfrau schaffe, treffen wir uns wieder – und so war das dann 🙂 Seit 2012 lebe ich fest in Schwaben, war hier, weil es weder in der Lebensmittelbranche, noch im Versicherungsbereich einen Job gab, für ein landwirtschaftliches Lagerhaus tätig und durfte die „Spezies Bauer“ und alles was dazu gehört, kennen und lieben lernen. Also begannen Thorsten und ich zu planen, wie wir den eigenen Betrieb fortführen können. Das Ergebnis, oder einen Teil davon, könnt ihr jetzt schon seit gut einem Jahr erleben – aber es war ein langer Prozess bis hierhin. Kurze Zeit bin ich sogar noch einmal in die Lebensmittelbranche zurück gekehrt. 2016 haben wir geheiratet und die Planungen intensiver aufgenommen. 2017 kam Linda zur Welt und wir trafen die endgültige Entscheidung, in den Hof zu investieren. Inzwischen haben wir 2 Töchter, 4 Mitarbeiter und unser Hofladen ist seit über einem Jahr geöffnet. Und es ist gut so, wie es ist! Ich würde es anders nicht wollen, auch wenn ich manchmal nicht mehr weiß, wo hinten oder vorne ist! Ich bin dankbar, dass ich dieses Leben führen darf. Und noch dankbarer, wenn ich denn dann endlich mein Badefass habe *Hofladen-Insider*

Wie bist du auf dem Steidlehof angestellt
Anita: ich bin glaub die einzige, die nicht angestellt ist … ich tu nur so 🙂

Seit wann bist du hier angestellt? 
Anita: seit 2015, da zogen die ersten Hühner ein – mein Glück, denn ich konnte meinen Job beim Lagerhaus reduzieren.

Was sind deine Aufgaben hier?
Anita: Eier-Sortier-Maschine, Marmeladen-Produktions-Stätte

Warum zieht man so ein Projekt auf – angestellt sein wäre doch einfacher?
Anita: DAS frag ich mich manchmal auch 🙂 … als Angestellte durfte man viel, bloß nicht denken…. ich will das umsetzen, was ich im Herzen und im Kopf habe…

Der perfekte Tag im Hofladen sieht für dich wie aus? 
Anita: gegeben hats den glaub ich noch nicht… für mich perfekt wäre, wenn die Tage routiniert ablaufen würden ….

Hast du die Entscheidung, dieses Projekt umzusetzen, schon einmal bereut?
Anita: Nein!

Was läuft deiner Meinung nach nicht so gut?
das Zeitmanagement (geschäftlich und privat), Planung von Frischwaren sowie langfristige Planung von Aktionen für unseren Laden… Umsetzung Gastro..

Was sind deine Ziele für die nächsten 5 Jahre?
Anita: noch einmal Norwegen, mein Badefass … eine tolle Gastronomie für die Gegend auf die Beine stellen

Was ist dein Lieblingsprodukt im Hofladen?
Anita: Alpkräuter-Käse, Gewürzbauch und Eiersalat

Welche Interessen hast du neben deiner Arbeit?
Anita: meine Kinder… und ich würde so gerne meinen Sport wieder besser integrieren können…

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch einen Emoji verwenden könntest, welcher wäre es?
Anita: mein Favorit wäre der, mit den 3 Herzen drum rum, verwenden würde ich aber wohl den mit der halben Brille :-/

Wie würdest du am liebsten zubereitet werden, wenn du eine Kartoffel wärst?
Anita: Pellkartoffel ***grins***

Wenn du in einem Disney-Film leben müsstest, welchen würdest du wählen? 
Anita: Susi und Strolch

Wenn du eine Botschaft an die ganze Welt verschicken dürftest, was würdest du mitteilen?
Anita: pffff…erst denken, dann schwätzen…

Wer ist dein Lieblings- Super-Held?
Anita: She-Ra (kennt bestimmt niemand mehr)

Deine größten Schwächen?
Anita: Käse und Wein 

Welches Tier wärst du gerne und warum?
Anita: eine Katze…

Dein Wunsch, hättest du einen frei?
Anita: dass meine Kinder immer gesund bleiben und die Familie niemals zerbricht..

zu guter Letzt: hast du ein Motto?
Anita: vorwärts immer, rückwärts nimmer (von einem guten Freund, Mamü)

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Steidles Blog #9 – wir stellen vor Thorsten Steidle

| 09.07.2021 Steidles Blog #9 - wir stellen vor Thorsten Steidle

Hallo ihr Lieben,

auf den Tag genau vor einem Jahr haben wir die Tore zu unserem neuen Hofladen eröffnet…ich (Anita) kann mich genau erinnern, dass ich gerne noch um 1 oder 2 oder 3 Wochen verschoben hätte…nichts war so richtig fertig, nichts war perfekt und irgendwie spielte da auch ne gehörige Portion Angst und Respekt mit. Thorsten war es, der letztendlich beschlossen hat, dass wir am 9.7.20 eröffnen und dass da dann einfach alles fertig zu sein hat! Ende! Rückblickend kann ich nur sagen, ja, er hatte Recht (räusper, ihm Recht geben, dann noch in aller Öffentlichkeit – aufgehorcht, das hat Seltenheitswert!). Na gut, aber kommen wir zu unserem Blog 🙂 Aus gutem Grund widme ich deshalb den Blog #9 zum 1-jährigen Hofladen-Jubiläum meinem Mann, dem „Chef“ der ganzen Sache, dem „Boss“ vom Steidlehof: Thorsten Steidle. 

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Nachdem Thorsten ja seit 1978 hier lebt, gehe ich davon aus, dass die meisten ihn kennen. Thorsten wurde also am 09.08.1978 geboren und schon als kleiner Bub wusste er, dass er den Hof weitermachen will. Neben Bauernhof hat er zu der Zeit schon ein Talent für den Handel entwickelt und so verkaufte er im Kindergartenalter schon Laternenstäbe, die sein Onkel gefertigt hatte, an andere Kinder. Diese beiden Interessen, Landwirtschaft und Handel, ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Leben – so studierte er Landwirtschaft in Triesdorf, war danach in einem landwirtschaftlichen Lagerhaus tätig. Er wechselte dann auf die verarbeitende Seite und war für einige Jahre Einkaufsleiter bei einer bekannten Mühle. Einen Namen in der Branche baute er sich anschließend bei seiner Tätigkeit als Getreidehändler bei einem privaten Großhändler auf. Die Selbständigkeit, am liebsten als Landwirt, reizte Thorsten immer, aber die vorhandene Landwirtschaft gab das leider nicht her. Eine Zeitlang war er dann als Getreidehändler sowie Handelsvertreter selbständig. 2016 heiratete er mich und im Hinblick auf die Gründung einer Familie, fanden wir es sinnvoll, dass er das Jobangebot als Warenleiter einer Raiffeisengenossenschaft annimmt. Nun ja – es gibt auch Fehlentscheidungen, die einem dann aber in seinen eigenen, echten Zielen bestärken – das war so eine. Seit 2019 ist Thorsten wieder für die Firma Trouw Nutririon tätig – für diese war er bereits 3 Jahre als Handelsvertreter im Außendienst unterwegs…. ich sage immer: eine alte Liebe — denn in diesen Job kann er sich fast so sehr reinsteigern, wie in seine Landwirtschaft 🙂 

Soviel also erst einmal zu seinem Werdegang – ja, vielleicht nicht sooooo spannend, aber Leute: was muss, das muss 🙂

Im Folgenden findet ihr nun noch ein Interview, mit ein paar lustigen Fragen und Fakten. Das ganze zeugt vom Charakter meines Mannes, unserem Chef und ihr dürft euch gerne euer eigenes Bild aus seinen Antworten erschaffen 🙂 Viel Spaß.

Anita: Wie bist du auf dem Steidlehof angestellt
Thorsten: Ich bin Esel Nr. 4 oder auch Chef genannt:-/

Anita: Seit wann bist du hier angestellt? 
Thorsten: seit 1978 🙂 meine Beförderung war 2014 (Hofübergabe)

Anita: Was sind deine Aufgaben hier?
Thorsten: Hühnerflüsterer, Kartoffelkönig, Esel-Kuschler, Kaffee-Kritiker

Anita: Warum zieht man so ein Projekt auf – angestellt sein wäre doch einfacher?
Thorsten: weil jammern viel zu einfach ist und wenn Fehler auf dem eigenen Mist wachsen, ist das eben so  – macht man dann halt besser…Eigenverantwortung…

Anita: Der perfekte Tag im Hofladen sieht für dich wie aus? 
Thorsten: glückliche Kunden, leere Regale, enthusiastische Mitarbeiter und ein oder zwei Kaffee von Nicole

Anita: Hast du die Entscheidung, dieses Projekt umzusetzen, schon einmal bereut?
Thorsten: ja! aber nur in sofern, als dass wir mit der Umsetzung gezögert haben. wir hätten das beim ersten Gedanken daran machen sollen!

Anita: Was läuft deiner Meinung nach nicht so gut?
Thorsten: Die Planung , Mengenplanung unserer frischen Produkte – einige Kunden hat es schon genervt, wenn wir Freitag mittag ausverkauft waren…. Das ist nicht so toll.

Anita: Was sind deine Ziele für die nächsten 5 Jahre?
Thorsten: zurück in die Schweinehaltung mit Freiland-Schweinen, alle landwirtschaftlichen Erzeugnisse / Produkte über den eigenen Hofladen an die Endkunden vermarkten, ein eigen kreiertes Bauernbrot

Anita: Was ist dein Lieblingsprodukt im Hofladen?
Thorsten: Frischkäse Landschinken-Lauchzwiebel

Anita: Welche Interessen hast du neben deiner Arbeit?
Thorsten: (lacht lauthals) …ähhmm…hmmm..

Anita: Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch einen Emoji verwenden könntest, welcher wäre es?
Thorsten: …der zwinkernde…

Anita: Wie würdest du am liebsten zubereitet werden, wenn du eine Kartoffel wärst?
Thorsten:  als Sprialkartoffel

Anita: Wenn du in einem Disney-Film leben müsstest, welchen würdest du wählen? Thorsten: DuckTales

Anita: Wenn du eine Botschaft an die ganze Welt verschicken dürftest, was würdest du mitteilen?
Thorsten: … esst mehr Kartoffeln 🙂

Anita: Wer ist dein Lieblings-Super-Held?
Thorsten: Obelix

Anita: Deine größten Schwächen?
Thorsten: Joghurt und Eis

Anita: Welches Tier wärst du gerne und warum?
Thorsten: Ein Bär – groß, braun, Honig, Höhle, Chef im Wald – – gefällt auch meiner Frau und meinen Mädels

Anita: Dein Wunsch, hättest du einen frei?
Thorsten: dass wir gesund bleiben

Anita: zu guter Letzt? Hast du ein Motto?
Thorsten: Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt. (Albert Einstein)

 

 

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Steidles Blog #8 – der Mai hatte es in sich!

| 26.05.2021 Steidles Blog #8 - Der Mai hatte es in sich!

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es endlich eine neue Ausgabe unseres Blogs.

Bei uns war in den letzten Wochen ja so einiges geboten. Ich werde versuchen, zu allen Ereignissen noch ein paar Worte zu finden.

Wer in den letzten Wochen am Abend an unserem Hofladen vorbei gefahren ist, wird sich manchmal gedacht haben: „Was machen die denn da dauernd?“ Stets hell beleuchtet und immer Gewusel hinter den Mauern. Ja – wir waren (und sind es noch) sehr fleißig und haben für unseren Online-Shop die Produktfotos erstellt. Ursprünglich wollte ich das ja selbst machen, aber wie heißt es immer so schön: „Schuster bleib bei deinen Rappen!“ Somit arbeiten wir schlussendlich auch hier mit der Firma Media-Ready aus Lauingen zusammen. Roland und sein Team begleiten uns ja schon einige Jahre – eine gute Zusammenarbeit, die funktioniert (Kinderbetreuung inklusive, lach – Linda ist oft voller Interesse dabei!). Und ich bin nun auch ganz froh, um diese Lösung! Ich versorge euch dafür weiterhin auf den social media-Kanälen mit Schnappschüssen…Diese Produktfotografie ist ganz schön spannend, sehr aufwendig und zeitintensiv. Aber: wir wollen natürlich, dass ihr online alle unsere Produkte zur schnellen Abholung vorbestellen könnt. Und ordentlich online einkaufen könnt ihr nur, wenn ihr euch von unseren Produkten ein gutes Bild machen könnt, auch wenn ihr nicht direkt im Laden davor steht. Letztendlich sind unsere Produkte es auch wert, sensationell dargestellt zu werden! Wir freuen uns jedenfalls schon sehr auf den Moment, wenn alle Produkte „online“ sind. Auch wir haben noch nicht alle Fotos gesehen, aber die, die bereits da sind, sind mega. Danke dafür!

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So rutschen wir auch schon direkt zum Thema Nummer 2: unser neuer Online-Shop! Eröffnet haben wir diesen ja mit einem „Paukenschlag der Direktvermarktung“. Unsere neuesten Specials, die Muttertags-Box sowie die Frühstücksbox, konntet ihr direkt auf unsere Homepage vorbestellen und sogar schon bezahlen – ja, Paypal ist da auch möglich 🙂 Viele (und somit viel mehr als erwartet) haben diese Möglichkeit dann auch schon sofort genutzt – was wir euch hier anbieten, ist echt etwas Besonderes in unserer Branche und wir sind verdammt stolz darauf! In den nächsten Wochen werden wir unseren Online-Shop befüllen mit all unseren tollen Produkten – verzeiht uns, dass nicht sofort alles hinterlegt ist! Aber es ist absehbar! Noch ein wichtiger Punkt zum Shop: MOMENTAN ist es nur möglich, für eine Abholung vor Ort in unserem Hofladen zu bestellen! Ein Versand oder eine Lieferung ist uns momentan nicht möglich – da arbeiten wir dran, das wird unser nächstes Ziel.

Ein absoluter Erfolg waren im Mai unsere Motto-Boxen! Davon gab es zwei: die Muttertags-Box und unser Frühstück auf dem Bauernhof to go. Wir haben uns wirklich voll ins Zeug gelegt und ihr habt unser Angebot genutzt. Danke danke danke für die durchweg positiven Rückmeldungen. Wir nehmen dies zum Anlass und werden weitere Motto-Boxen ins Leben rufen 🙂 Unser Frühstück to go war der absolute Renner – über 100 Boxen gingen raus. Ihr wünscht euch eine Wiederholung? – ihr bekommt eine Wiederholung! Am Sonntag, den 04.07. gibt es zum zweiten Mal die Chance auf ein leckeres Steidlehof-Frühstück – wir informieren euch in den sozialen Medien, ab wann eine Vorbestellung möglich ist!

Zu guter Letzt noch ein paar aktuelle Dinge aus unserer Landwirtschaft. Unsere „alten“ Kartoffeln neigen sich dem Ende zu. Wer also noch welche haben möchte, sollte sich beeilen. DITTA, unsere Salatkartoffel, ist vermutlich nur noch dieses Wochenende verfügbar, ebenso wird unsere GALA nicht mehr allzu lange vorrätig sein. Die Frühkartoffeln lassen leider aufgrund von dem kalten Wetter auf sich warten L Es müsste endlich etwas wärmer werden, damit die Kartoffeln wachsen… in anderen Regionen Deutschlands wird schon fleißig geerntet. Wir denken, dass wir nicht vor Juli neue Kartoffeln haben werden. Leider.

Das erste halbe Jahr ist (fast) vorbei und wir denken schon wieder an Weihnachten. Gerade misten wir unseren Hühnerstall und bald kommen die nächsten Ladies. Die werden dann pünktlich zu Weihnachten ausreichend Eier legen.

Das war´s für diesmal  – freut euch auf die nächsten Folgen, denn ab dem nächsten Mal werden wir unser Team auf lustige Art und Weise vorstellen 🙂

 

Eure Anita vom Steidlehof

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Steidles Blog #7 – Endlich Frühling

| 25.04.2021 Steidles Blog #7 – Endlich Frühling

Guten Abend, liebe Freunde vom Steidlehof.

endlich hält der Frühling Einzug! Wahnsinn, wie lange es dieses Jahr kalt war. Letztes Jahr hatten wir schon längst alle Kartoffeln gelegt, der Rasen war schon mehrmals gemäht und Linda ist schon durch die Egau gestiegen. Mit dem kalten Wetter hat sich dieses Jahr unser „Kartoffel“ legen ganz schön nach hinten verschoben…fast drei Wochen später als in 2020 kamen die Frühkartoffeln in die Erde. Aber wenn das Wetter nun ausdauernd schön bleibt, es ab und an ein bisschen regnet, dann sind wir trotzdem guter Dinge, dass wir euch Anfang / Mitte Juni die ersten Frühkartoffeln anbieten können. Kommen wir also zum eigentlichen Blog 🙂 Die Frühkartoffeln sind also gelegt, wie ihr in der Galerie sehen könnt, haben wir wieder mit viel Herz gearbeitet. Auch sonst geht es ganz schön rund auf dem Hof ….

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Bevor wir ein paar Zeilen zum aktuellen Geschehen auf dem Steidlehof verlieren, widmen wir uns den nächsten Produkten aus unserer Unverpackt-Ecke! Heute stellen wir die verschiedenen Getreidesorten vor, die in den Säulen angeboten werden. Es gibt erste Tips, was ihr damit machen könnt. Zu einem späteren Zeitpunkt versorgen wir euch dann zusätzlich mit leckeren Rezepten.

  1. Emmer: oder Zweikorn  gehört zu den ältesten kultivierten Getreidesorten. Emmer könnt ihr beim Brotbacken verwenden.
  2. Hafer: flocken wir für euch jede Woche frisch. So habt ihr beste Haferflocken für Porridge oder Over-night-Oats oder eben klassisch, einfach fürs Müsli
  3. Dinkel: gehört seit Jahren zu den „In-Getreiden“ und wir häufig als Alternative zu Weizen verwendet. Wir können euch den Dinkel frisch mahlen zu Vollkornmehl oder probiert doch Dinkelflocken aus. 
  4. Weizen: auch Weizen kann im Müsli geflockt verwendet werden. Vollkornmehl aus Weizen gibt es ebenfalls frisch aus unseren Körnern. 
  5. Buchweizen: den hatten wir euch schon im letzten Blog vorgestellt. Buchweizen könnt ihr ganz, geschrotet oder fein gemahlen verwenden. Eignet sich fürs Müsli, als eigenständige Beilage oder eben auch in Teilen zum Backen.

Und das wars dann auch schon an Getreidesorten. Lasst uns doch gerne wissen, was ihr alles so macht! 

Was passiert gerade sonst noch so auf dem Hof? Ach, irgendwie rennt die Zeit und wir kommen gar nicht recht mit. Jetzt geht es mit riesigen Schritten auf den Mai zu! Und damit nicht noch mehr Monate vergehen, in denen wir es nicht auf die Reihe bekommen, unsere Produkte online zu stellen, haben wir uns entschlossen, das Ganze in professionelle Hände zu geben.

 In den vergangenen 2 Wochen fanden bereits 4 Produkt-Shooting-Tage statt! Nun ist es also absehbar, bis ihr online zunächst für eine Abholung vorbestellen und im nächsten Schritt euch Produkte auch nach Hause bestellen könnt! Auch unser lang ersehnter Flyer ist am Entstehen – wir durften schon einen Blick drauf werfen und sind ganz aus dem Häuschen. Ihr werdet Augen machen! 

Dann noch zwei Termine: Leute, es gibt einen dritten (!!!) Termin für Fleischpakete vom DUROC-Freiland-Schwein. Für den 20./21.05. könnt ihr noch einmal vorbestellen! Begrenzte Anzahl – es sind schon wieder viele Pakete reserviert, es sind nur noch 12 frei!
„Frühstück auf dem Bauernhof to go“ gibt es am 15. und 16.Mai. Wir nehmen gerne an der Aktion des Bayerischen Bauernverbands teil und freuen uns darauf, die erste „Steidlehof Frühstücksbox“ anbieten zu können! Wichtig: NUR, absolut nur mit Vorbestellung! Die Box wird ausreichend sein für 2 Personen, beinhaltet Leckereien von unserem Hof und unseren Lieferanten. Außerdem könnt ihr Sekt, Smoothies oder Kaffeebohnen sowie Nussecken dazu bestellen. Sichert euch eure Box jetzt!

Dann steht ja auch noch Muttertag an! Auch hier planen wir gerade eine kleine aber feine Sache, mehr dazu: kommende Woche!

Hach und dann noch die Geschichte mit den Honig-Dinkel-Puffies 🙂 Wir Steidles sind ja auch bloß Menschen, bei uns gibt´s auch gewisse Sticheleien 🙂 Thorsten will immer einen neuen Bulldog, Anita ist der Finanzminister und sagt nein. Nun will Anita für den Urlaub daheim ein Badefass 😀 … Thorstens Ansage: „1000 Packungen verkaufen, dann bekommt sie das!“ … Anita macht eine Challenge draus – kauft Honig-Dinkel-Puffies!!!

Bis Donnerstag, eine tolle Woche,

 

eure Steidles 

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Steidles Blog #6 – Ostern und die Krise

| 28.03.2021 Steidles Blog #6 – Ostern und die Krise

Guten Abend, liebe Freunde vom Steidlehof.

Corona würfelt einmal mehr alles durcheinander und bringt so langsam auch uns, die alle Entscheidungen bisher mitgetragen und eingehalten haben, an unsere Grenzen. Was letzte Woche „passiert“ ist, hat uns minimal zur Weißglut gebracht. In Höchstleistung haben wir alles umorganisiert, so dass wir dann Mittwoch eben aufmachen können. Und dann: April, April – doch nicht! Wissen „die da oben“ eigentlich noch, was sie mit uns machen? Unser Beitrag bei Facebook, dass wir dann eben Mittwoch öffnen, war beim Zurück-Rudern der Regierung bereits 47 Mal geteilt und mehr als 4000 Personen hatten es gelesen … da können wir wohl schlecht sagen: „Sorry Leute, jetzt doch nicht!“ — sind schließlich nicht Frau M… also hier unsere Öffnungszeiten in der Osterwoche, auf uns könnt ihr zählen:

Mittwoch,     9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag, 9.00 bis 12.oo und 14.00 bis 18.00 Uhr
Freitag,         geschlossen
Samstag,      9.00 bis 12.00 Uhr

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Vielleicht habt ihr ein paar liebe Worte für unser Team, wenn ihr kommt, denn ohne diese „Schätze“ wäre das nun absolut nicht möglich gewesen!

So, nun kommen wir zum eigentlichen Blog – das Thema Krise haben wir nun also schon abgehakt. Die Woche hatte natürlich auch positive Erlebnisse parat – so hatten wir diesen Freitag nun hochkarätigen Besuch: Annett Jung, die Kreisbäuerin und Markus Müller, Geschäftsstellenleiter des BBV Schwaben waren auf dem Steidlehof, um den Laden zu besichtigen, über unser Konzept zu sprechen, Schwierigkeiten bei Umsetzung zu erläutern, Ziele abzustecken und auch um einfach bissl zu ratschen. Es war ein Termin voller Austausch und irgendwie kommt hier der Satz in den Kopf: „Triesdorf verbindet!“. Markus Müller, Thorsten und ich kennen uns aus unserer Zeit in Triesdorf und nun … es kreuzen sich doch immer wieder die Wege und es ist einfach schön, dass man sich nicht verliert! Ihr findet ein paar Bilder in der Galerie.

Auch war der Artikel über uns in der „Hof direkt“, das ist die Fachzeitschrift für Direktvermarkter. Wir sind stolz auf diesen Artikel und werden ihn im Laden auslegen. Da könnt ihr ihn durchlesen.

Jetzt stellen wir euch noch ein paar weitere Produkte aus unserer Unverpackt-Ecke vor. Letztes Mal hatten wir ja den Kaffee, diese Woche geht es weiter mit den Beilagen. Wir haben fünf davon:

  1. Späth´s Alblinse „Die Große“: sämige Linsen, die auf der Zunge zergehen. Mit klassischem Linsengeschmack; perfekt geeignet für alle traditionellen Gerichte wie z. B. Leisa mit Spätzle
  2. Dunkelgrüne marmorierte Linsen: besitzt einen intensiven, würzigen Eigengeschmack und zeichnet sich aus aufgrund ihrer Formstabilität. Eine Feinschmecker Linse.
  3. unterfränkische „Bio-Kichererbsen“: nicht nur Beilage, sondern sooo viel mehr – für Salate, Eintöpfe oder Hummus … Kunden haben sogar schon veganes Schoko-Mousse daraus gemacht
  4. schwäbischer Reis: unsere Alternative zu klassischem Reis. Es handelt sich hier um geschliffenen Dinkel, der zubereitet wird, wie Reis. Er geht als Beilage, in Brühe gegart, als Suppe, als Salat, als Risotto, als Bratling.
  5. Buchweizen: für die glutenfreie Ernährung geeignet und somit Alternative zu Gerichten, die sonst mit Weizen, Dinkel, Reis zubereitet werden. Buchweizen kann Beilage sein zu Fleisch, Fisch oder Salaten. Angeröstet schmeckt er gut in Müsli und auf Salaten. Leicht gesalzen und geröstet gibt es einen gesunden Knabberspaß.

 

Ihr habt nun also wieder viel, was ihr testen könnt   Ostern ist ja lang, also einmal Linsen, einmal schwäbischen Reis, dazu Salat mit Buchweizen – viel Spaß, beim Ausprobieren und wir freuen uns, über eure Rezeptideen!

Ihr lieben Leute, das war´s für heute. Hier noch ein paar Hinweise für kommende Woche:

  • es gibt eine riesige Auswahl an Aufstrichen: Hähnchen-Curry, Landschinken-Lauchzwiebel, Radieserl-Schnittlauch, Lachs sowie unsere Klassiker Kräuter und Mediterran
  • wir haben eine große Auswahl an Rauchfleisch und Osterschinken da: Steidles Rauchfleisch, Rauchfleisch vom Bergschaf, gekochter und geräucherter Gewürzbauch sowie Osterschinken von der Metzgerei Krach
  • bunte Ostereier gibt es nur noch in der Osterwoche
  • leckere Hähnchen sowie Hähnchenteile, ganz frisch ab Mittwoch
  • Käsevielfalt, aus Kuh-, Schaf-, Ziegenmilch. Ganz frisch die leckeren „Ziegen-Busis“ sowie Bergkäse aus Ofterschwang
  • weiterhin unsere leckeren Kartoffeln
  • hochwertige Schokoladen (-Hasen), Pralinen-Eier von Johannes Wunderle, Gartencafe
  • frischer Salat und die ersten Frühjahrsgemüse von der Gärtnerei Seifried

Wir freuen uns auf euren Besuch – und schickt uns den Osterhasen vorbei 

Eure Familie Steidle

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Steidles Blog #5 – Frühkartoffeln und Kaffee

| 14.03.2021 Steidles Blog #5 – Frühkartoffeln und Kaffee

Mit einer Woche Verspätung gibt es heute unseren Blog Nr. 5. Ursprünglich wollten wir dieses Mal mit einer Blog-Serie beginnen, in der wir unser Team vorstellen. Mit dem Chef wollten wir starten — aber der war, wie so oft, nicht auffindbar   Somit stellen wir diese Serie noch etwas zurück und starten mit einem anderen Thema.

 

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Es ist März – da liegt es doch nahe, über Steidles Frühkartoffeln zu berichten. In allen Ecken Deutschlands werden sie schon versteckt, was bei uns eine gewisse Unruhe und Nervosität auslöst. Aber sei es drum: vorletztes Jahr konnten wir sehr früh legen, dann kam der Frost. Letztes Jahr haben wir dann erst am 4. April die ersten Kartoffeln in die Erde gelegt und konnten trotzdem sehr früh ernten. Seit einigen Jahren keimen wir unser Saatgut für die Frühkartoffeln vor. Durch das Vorkeimen schaffen wir es, circa 6 Wochen früher, also Anfang Juni, Kartoffeln zu ernten. Ganz vorsichtig legen wir sie dann per Hand in die Maschine ein – das soll verhindern, dass der wertvolle Keim beim in die Erde legen abbricht. Jedes Jahr aufs Neue spannend. Wenn die Kartoffeln dann in der Erde sind, werden die Beete aufgehäufelt zu Dämmen und anschließend mit einem Vlies abgedeckt. Das soll die Wärme in den Dämmen halten. Wenn dann das Wetter noch auf unserer Seite ist, also warm und immer wieder Niederschläge, können wir 10 Wochen später die ersten leckeren Knollen ernten. Ziel ist immer: die ersten Kartoffeln am 10. Juni stechen zu können!

In den nächsten Wochen möchten wir euch außerdem gerne immer ein Produkt unserer Unverpackt-Station vorstellen. Heute sind es sogar 2: die Kaffeebohnen von der Rösterei GuntiAroma in Günzburg sowie den Lupinenkaffee „Cafe Pino“ vom Bioland Kornkreis.

Als einen der ersten Lieferanten für unsere Unverpackt-Station haben wir uns vor gut einem Jahr die Kaffeerösterei Guntiaroma in Günzburg ausgesucht. Mario und Franz haben sich ihr Hobby zum Beruf gemacht und rösten Kaffeebohnen auf traditionelle und handwerkliche Art und Weise. Im Gegensatz zur industriellen Röstung (2-3 Minuten bei extrem hohen Temperaturen) werden die Bohnen einer schonenden Trommelröstung unterzogen.

Bei ca. 220 Grad dauert es 15-20 Minuten bis sich die bis zu 1000 verschiedenen Aromen jeder Kaffeebohne voll entwickelt haben. Das Ergebnis: Ein besonders bekömmlicher und hoch-aromatischer Gourmet-Kaffee. Bei uns im Hofladen könnt ihr wählen zwischen dem unverwechselbaren „Benoso“ (würzig-nussige Note, sanfte Crema) sowie der harmonischen „Festtagsmischung“ (samtige Crema, fruchtig-runder Geschmack). Gerne mahlen wir euch die Bohnen vor Ort.

Unser Lupinenkaffee „Cafe Pino“: Egal aus welchem Grund man eine Alternative zu Bohnen- oder Getreidekaffee sucht, Lupinenkaffee ist die perfekte Wahl. Lupinenkaffee enthält von Natur aus kein Koffein oder Gluten und ist daher eine beliebte Alternative zu Getreide- oder klassischem Bohnenkaffee. Ein weiterer Vorzug, der ganz unserem regionalen Gedanken entspricht: Die Süßlupinen, aus denen der „Cafe Pino“ hergestellt wird, wachsen ganz in unserer Nähe, nämlich auf der schwäbischen Alb! Wir bieten die heimische Kaffeealternative Café Pino als ganze Bohne an – gerne mahlen wir aber auch für Sie!

So, heute unser Blog mal eher wieder in der „Home-Schooling-Variante“  Aber wir wollen euch ja auch ein bisschen was beibringen und die leckeren Produkte ordentlich präsentieren. Zu guter Letzt noch ein paar aktuelle Punkte: Ostern naht und somit findet ihr bei uns gerade wieder leckere, bunt-gefärbte Ostereier – Pralinen und schokoladige Leckereien – Eierlikör – Weiberkram Deko – Weine – Osterkörbe (Geschenkkörbe) auf Bestellung.

Nun wünschen wir noch einen wunderbaren Sonntagabend und hoffen, dass ihr am kommenden Wochenende wieder den Weg in den Hofladen auf dem Steidlehof findet.

Liebe Grüße,

Familie Steidle mit dem ganzen Team.

 

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Steidles Blog #4 – Die Steidles im TV

| 21.02.2021Steidles Blog #4 – Die Steidles im TV

 

Hach Herr Jeeeee …. mit diesem Blog merken wir noch viel mehr, wie schnell die Zeit verrennt. Schon wieder 2 Wochen vorbei und wir haben diesmal gar nicht so richtig ein Thema.

Aber nachdem in den letzten 3 Wochen die Aufregung auf und um dem Hof groß war, weil Steidles gefilmt wurden und wohooo, jetzt waren wir tatsächlich im TV —- greifen wir einfach das nochmals auf. Wir erzählen euch ein paar Sätze zum Erlebnis „wir kommen im TV“ und dann werden wir auch das Thema „Corona“ auf dem Steidlehof noch aufgreifen. Unser Blog wird somit heute recht kurzweilig – für die, die nicht so auf „Bauernhof ala Homeschooling“ stehen    Nächstes Mal dann wieder ein ausgewähltes Thema vom Hofleben!

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Neben viel Lob zu den Beiträgen in „Unser Land“ sowie zum ausführlichen Film auf dem BR YouTube-Channel, hörten wir zuletzt vor allem folgende Frage: „Ja, aber wie kommt man denn bitte ins Fernseher?“ Naja! Anita und Judith Zacher vom BR hatten den ersten Kontakt vor Jahren. Da sollte es mal um Frühkartoffeln gehen – und kam nie zu Stande :-)! Der Kontakt blieb bestehen, die zündende Idee fehlte. Letztendlich wars Corona und dann gings ratzfatz: Ein Anruf von Judith, ob Anita da mitmachen möchte, eine Woche später der „Drehtag“ und wieder 2 Wochen später: Radiosendungen, Unser Land und der tolle YouTube-Film. Das ist alles  Na ok – Anita war schon nervös, Verena von der Gärtnerei Seifried auch – somit war schnell alles gut. Die beiden Frauen, die so viele Gemeinsamkeiten haben, reagierten also auch hier ähnlich. Es war ein tolles Erlebnis, eine großartige Erfahrung. Judith hat Anita gut 2 Tage begleitet, völlig unauffällig, hat ein bisschen gefilmt, ein bisschen gefragt, ein bisschen mitgeschrieben. Und ein Ergebnis geliefert, welches an Echtheit und Authentizität kaum übertroffen werden kann — jeder, der unsere Anita kennt, wird sagen: Ja, genau! So ist´s und nicht anders! Und eigentlich wurde uns erst während dessen, kurz danach und vor allem beim Anschauen der Beiträge bewusst, was wir eigentlich seit Monaten so „woppen“ – nicht erst seit „Corona“. Krass!

Die richtig „krasse“ Zeit startete für uns nicht mit Corona. Sondern im Sommer 2019. Anita hochschwanger, ein neuer Architekt stieg ins Boot und plötzlich wurden die Träume zur Realität – am 1. Juli 2019 schlugen wir die alten Mauern ein – unumkehrbar, verbunden mit vielen Ängsten, Herausforderungen, Gedanken, Kämpfen, Ungewissheiten und noch mehr Gänsehaut. Immer mit dem Ziel: der Laden eröffnet im Juli 2020! Corona ging zunächst irgendwie völlig an uns vorbei, als es im Februar 2020 durch die Medien ging. Der Kindergarten schloss am 17.3.20 und Anita postete: „5 Wochen – ach was wird das schön – das kriegen wir hin!“ Corona blieb – und begleitete uns: in den letzten Zügen des Baus, beim Einrichten, bei der Eröffnung, in den ersten 7 Monaten Hofladen. Und ist immer noch da. Eine Herausforderung? – nein? ja? Ehrlich gesagt, haben wir keine Ahnung! Corona begleitet uns nun ja schon seit weit vor der Eröffnung des Ladens und letztendlich handelt es sich bei der Landwirtschaft und dem Hofladen um unseren Job – Anitas Job. Klar, der Job ist an sich schon eh etwas anders, aber dennoch: es ist unsere Arbeit und die haben wir halt zu schaffen. Aus die Maus! Mit Corona genauso, wie ohne. Es geht uns hier wie anderen Eltern auch – es ist ein Spagat, jeden Tag aufs Neue. Im ersten Lockdown haben wir die zusätzliche Zeit mit den Kindern, vor allem mit Linda, die da ja bereits im Kindergarten war, einfach genossen.

Es war wohl eher Linda, die froh war, als sie wieder in den Kindergarten durfte  Jetzt, im zweiten Lockdown, war alles nicht mehr so einfach… Der Laden hat Öffnungszeiten, die müssen abgedeckt sein und gut ist es halt schon, wenn sich die Inhaber auch mal sehen lassen  Montag, Dienstag, Mittwoch – da muss produziert werden, geputzt, eingeräumt. Büro. Organisation. Neue Ideen. Kreativität. Joaaah — das geht super mit zwei Kleinkindern, grins… wir haben deshalb sofort die Notbetreuung in Anspruch genommen. Die Kinder lieben es, in den Kindergarten zu gehen. Anita schafft bis Mittag dann vieles und kann sich dann nachmittags Zeit nehmen, für die beiden Mädels – ohne ein ganz schlechtes Gewissen, dass ja noch so viel zu tun sei. Und so können wir eigentlich sagen: uns geht´s recht gut damit. Außerdem haben wir ganz viel Unterstützung von Thorstens Eltern und auch von Anitas Eltern. Jeder packt mit an — es ist genauso, wie es im Film gezeigt wurde und anders wäre es nicht machbar. Nachtschichten hin oder her – wir sind trotz Corona, trotz dadurch bedingter Herausforderungen und Schwierigkeiten dankbar: Dankbar dafür, dass wir bis dato gesund geblieben sind! Dankbar dafür, dass wir den Bauernhof haben, zu Hause schaffen und Kinder und Job doch gut vereinbar sind. Dankbar dafür, dass wir unseren Laden trotz allem aufmachen konnten. Dankbar dafür, dass wir Woche für Woche für den und im Laden arbeiten können. Dankbar für die Kunden, die zu uns kommen und uns unterstützen. Wir sind also weiterhin voll in unserem Element — und privat  grins   wir hatten vor Corona schon wenig Zeit, auszugehen. Hat sich also nicht wahnsinnig viel geändert! Jetzt haben wir noch gutes Essen, guten Wein im Sortiment – wir können uns nicht beklagen  Wir müssen es nehmen, wie es ist! Aber wir hoffen so sehr -nachdem es corona-bedingt ja keine Hofladen-Eröffnungs-Party gab – dass wir doch zumindest zum 1-jährigen Bestehen im Juli ein kleines Fest mit euch zusammen schmeissen können!

Eure Steidles

 

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Steidles Blog #3 – Die Hühner reisen an!

| 07.02.2021Steidles Blog #3 – Die Hühner reisen an!

Schon wieder 2 Wochen rum   Hallo und willkommen zum Steidle-Blog Nr. 3

Heute erzählen wir euch etwas darüber, wie wir zu unseren Hühnern kommen. Viele stellen sich das vermutlich recht einfach vor, aber da steckt ganz schön viel Denk- und Planungsarbeit sowie schlussendlich auch körperliche Arbeit dahinter. Zack – und da sind sie …. von wegen! Nein – so einfach ist es nicht!

Bei unserer Junghennen-Aufzucht müssen wir mit ca. einem Jahr Vorlauf unsere Hühner bestellen und das bereits mit einem ungefähren Termin, wann wir die Tiere brauchen. Bei uns auf dem Hof sollten die Tiere dann so eintreffen, dass sie entweder kurz vor Weihnachten legereif sind oder aber kurz vor Ostern. Gleichzeitig sollten die „alten“ Tiere jedoch so lange bei uns bleiben, dass sie jeweils Weihnachten oder Ostern noch mit abdecken. Das Zeitfenster für den Wechsel der Herden ist also sehr klein und verlangt ein gutes Management  und nein, das klappt nicht jedes Mal so gut, wie dieses Mal.

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Damit die neuen Damen einziehen können, muss die alte Herde raus. Das war vor 3 Wochen, da gab es unsere Suppenhühner. Und nein, bei uns kommt natürlich kein böser Fangtrupp – Thorsten und Anton stehen mitten in der Nacht auf und fangen die Hühner selbst ein. Mitten in der Nacht, weil das für die Tiere den geringsten Stress bedeutet. Schlachten lassen wir unsere Tiere schon seit Jahren vom Team auf dem Bachbauernhof in Holzheim bei Rain am Lech. Dort passt einfach alles!

Jetzt läuft die Zeit! Denn mit dem Schlachttermin steht auch der Liefertermin für die neuen Legehühner fest. Im besten Fall liegen zwischen den beiden Terminen maximal  7 Tage.  Und in dieser Zeit muss sauber gemacht werden! Also der komplette Stall abgebaut, ausgemistet, gewaschen, desinfiziert und wieder aufgebaut werden    hört sich easy an, oder? Bei uns alles Handarbeit. Ca. acht Tonnen Mist werden mit Muskelkraft heraus geschaufelt.  Sieben Tage sind nicht viel…Aber es hilft alles nichts! Und meistens schaffen wir es! Zwar schon so manches Mal mit Nachtschichten und so kurz vorm Nervenzusammenbruch — aber geschafft ist geschafft.

Und es ist dann jedes Mal aufs Neue toll, wenn die neuen Ladies auf den Hof kommen. Unsere kommen aus Niederbayern und sind besonders lustig … ne, Quatsch, von da beziehen wir schon von jeher unsere Hähnchen und weil das gut passte, bekommen wir seit 2017 auch unsere Legehühner von dort. Ebenfalls ein Familienbetrieb, den wir uns vor der Zusammenarbeit angeschaut haben und der gut zu uns passt.

 

Die Hühner werden vom Chef des Aufzuchtbetriebs persönlich zu uns gebracht und eingestallt. Ca. 2 Wochen gewöhnen sie sich dann an ihr neues Zuhause, bevor sie zum ersten Mal nach draußen dürfen. Dieses Mal sind die Ladies sehr gechillt — und wir mal wieder verliebt. Wir schätzen unsere Tiere und so lange sie bei uns sind, tun wir alles, damit es ihnen gut geht.

Bis es nun wieder genug Eier dauert es noch ein paar Wochen – kurz vor Ostern werden die neuen Damen voll legen. Aber der Anfang ist gemacht! Das erste Mini-Ei mit 38 Gramm war bereits dabei.

So. Genug von den Hühnern. Was gibt’s sonst noch so?

Die Mädels vom Steidlehof wurden zwei Tage vom  BR begleitet. Das war vielleicht aufregend. Zu sehen ist das Ergebnis am Freitag, den 12.02.2021 um 19.00 Uhr bei „Unser Land“ im Dritten. Wir sind selber alle ganz aufgeregt 

 

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Steidles Blog #2 – Das Huhn zum Ei

| 24.01.2021 Steidles Blog #2 – Das Huhn zum Ei

Heute geht’s dann also um unsere Ladies, unsere Legehühner.

Bei uns auf dem Hof leben derzeit 450 Hühner. Wir haben 2 Ställe und jeder Stall würde Platz für gut 300 Tiere bieten. Die Haltungsform ist bei uns derzeit ausschließlich „Bodenhaltung“. Dies war eine bewusste und überlegte Entscheidung, weil wir a) nicht genügend Hektar haben, um einfach mal irgendwo einen Hühnerstall zu bauen, b) wir zu der Zeit viele alte, ungenutzte Stallungen auf dem Hof hatten und c) wir so unsere Tiere besser vor natürlichen Feinden und Krankheiten schützen können.  Unsere Hühner verfügen jedoch über einen Wintergarten, in welchem sie sonnenbaden und die frische Luft genießen können.

Wenn die Hühner zu uns auf den Hof ziehen, sind sie ca. 19 Wochen alt und fangen gerade an zu legen. Unsere Hühner kommen übrigens aus Niederbayern J . Es dauert dann noch gute 6 Wochen, bis unsere Damen „voll“ legen, d.h. die Legeleistung der Herde über 90 % Prozent geht  und die Eier die Gewichtsklassen „M“ und  „L“ erreichen. Unsere Hühner bleiben ca. 15 Monate bei uns, danach werden sie geschlachtet und ihr könnt Suppenhühner bei uns beziehen. 15 Monate ist nicht viel, denken sich nun sicherlich einige von euch – aber es ist dennoch mehr, als auf anderen Betrieben. Durch eine gute Fütterung und optimale Haltung versuchen wir, unsere Tiere lange gesund und fit zu halten. Es ist jedoch so, dass das Huhn umso weniger Eier legt, je älter es wird. Auch die Eiqualität lässt dann stark nach und ab einem gewissen Zeitpunkt wirkt sich hier auch die beste Fütterung nicht mehr positiv aus.

 

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Was fressen Hühner?
Unsere Hühner erhalten eine Futtermischung aus Komponenten, die allesamt bei uns auf den Feldern wachsen: Weizen, Soja, Mais, Gerste und Gras. Zugesetzt wird dann nur ein Mineralstoffmix, den die Hühner für ihre (Knochen-)Gesundheit benötigen. Regelmäßig kommt eine mobile Futtermühle zu uns auf den Hof, mischt, quetscht und schrotet die Rohstoffe und befüllt dann unser Futtersilo. Die Fütterung erfolgt regelmäßig und automatisch. Zusätzlich zu diesem Basis-Futter bekommen unsere Damen auch frisches Gras, Gemüse, Kartoffeln, Heu und Stroh oder auch hin und wieder ein hochwertiges Öl aus unseren Sojabohnen.

Was machen Hühner den ganzen Tag, außer Eier legen?
Hühner wollen beschäftigt werden, sonst kommen sie auf dumme Ideen. Somit muss der Landwirt hier tagtäglich Kreativität an den Tag legen. So werden Schaukeln gebaut, Scharr- und Badeerlebnisse geschaffen, Fitness-Stationen integriert. Wichtig ist, dass Hühner die Möglichkeit zum „Baden“ haben. Zur Gefieder-Pflege baden und wälzen sich Hühner am liebsten in Sand und trockener Erde. Wir stellen ihnen dafür Ur-Gesteinsmehl zur Verfügung – das hält nämlich zusätzlich noch lästiges Ungeziefer fern. Nachteil: der Staub setzt sich auch auf den Eiern ab J also wenn ihr hin und wieder mal ein staubiges Ei entdeckt – das Huhn hat dann besonders viel gebadet 

 

Warum nur braune Eier?
Braunleger sind in ihrem Verhalten entspannter und „gechillter“ und da Thorsten ja eh schon drei anstrengende menschliche Hühner „aushalten“ muss, hat er sich für die ruhigen Braunleger entschieden J nein, Quatsch, das war eine reine emotionale Entscheidung – uns gefallen braune Hühner und braune Eier einfach besser als weiße 

Nächstes Mal in unserem Blog zeigen wir euch dann, wie die neuen Ladies auf dem Hof eingestallt werden.

Und wir sehen uns wie immer ab Donnerstag wieder im Hofladen — wir freuen uns auf Euch,

Die Steidles

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